Tuba

Geschichte

Der Begriff "Tuba" umfasst eigentlich alle geblasenen Bassinstrumente: Baßtuba, Kontrabaßtuba, Helikon und Sousaphon.
Die Unterschiede in den Abmessungen der Instrumente sind gering, sie betreffen vor allem ihre Form.

Durch verschiedene Mensuren bestehen jedoch unterschiedliche Klangeigenschaften.

A) Die Baßtuba

Die Baßtuba wird in F und Es mit einem Umfang vom (Kontra-) B bis zum (eingestrichenem) g` bzw. vom (Kontra-) As bis zum (eingesrtichenen) f`:Höhere Töne bis b` sind durchaus erreichbar.
Die Baßtuba wurde 1835 von dem Militär-Musikdirektor Wilhelm Wieprecht und dem Instrumentenbauer J. G. Moritz in Berlin erfunden.

B) Die Kontrabaßtuba

Die Kontrabaßtuba, oft als Kaiserbass bezeichnet, steht in C oder B und ergänzt den Tonumfang zur Tiefe hin. Er reicht vom (Kontra-) C bis etwa zum (eingestrichenen) g` bzw. vom (Subkontra-) B bis etwa zum (eingestrichenen) f`.
Die Kontrabaßtuba wurde 1845 von V. F. Ceverný in Königsgrätz erfunden. Sie ist für die Harmonie(=Blas-)musik unentberlich.

C) Das Helikon

Das Helikon, nach Wilhelm Wieprechts Angaben 1849 von Stowasser in Wien konstru- iert, wird in F, Es oder B gebaut. Durch seine kreisrunde Form ist es bequem über der Schulter zu tragen.

D) Das Sousaphon

Das Sousaphon wurde nach Angaben des bekannten amerikanischen Militärkapellmei- sters John Philip Sousa von der Firma C. G. Conn in Elkhart, Indiana gebaut. Es ist ebenfalls kreisrund gebogen und wird in Es und B hergestellt. Es unterscheidet sich vom Helikon nur durch weitere Mensur und eine verstellbare, grosse weitausladende Stütze. Hierdurch erhält das Instrument einen vollen, runden und samtweichen Ton, der dennoch leicht anspricht.

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