Großes Konzert in der Friedenskirche Hilden
25.06.2009
Am Montag, den 22.6., fanden sich in der vollbesetzten Friedenskirche Schüler und Schülerinnen der Wilhelm-Fabry-Realschule, der Wilhelmine-Fliedner-Realschule und der Musikschule zu einem begeisternden Konzert zusammen.
Organisiert und seit Jahren vorangetrieben von Thomas Volkenstein, dem stellvertretenden Leiter der Musikschule Hilden, und erprobt und geführt von den Lehrern Eckhard Hinzke (Wilhelm-Fabry-Realschule), Sigrun Brings (Wilhelmine-Fliedner-Realschule) und Peter Scheerer (Musikschule) brachten die drei Schulen im Wechsel Kompositionen von Ludwig van Beethoven bis Eric Clapton in verblüffender Präzision und mit jetzt schon einem großen Klang zum Vortrag. Schließlich waren die Künstler erst zwischen 10 und 14 Jahren alt. Neben ihrem Klang war auch ihre Zahl groß: 150 Mädchen und Jungen suchten zunächst zitternd nach ihren Plätzen. Aber als sie ihre Blasinstrumente ansetzten, war nur noch Musik wichtig. Zum Schluss dröhnte der Raum unter den Klängen von „We will rock you“ von Queen – vorgetragen von 150 Mitgliedern des „Größten Hildener Schulblasorchesters“.
Sechs Gruppen bilden dieses Orchester: Die Klassen 5 und 6 der Wilhelm-Fabry-Realschule und der Wilhelmine-Fliedner-Realschule sowie das „Blowing up“ Bläserensemble der Musikschule Hilden.
Die Neugierde des Publikums, was denn so junge Orchester leisten können, wich zunächst der Verblüffung und schlug dann schnell in große Begeisterung um. Dass es stehende Ovationen geben würde, war schon zur Hälfte des Konzertes abzusehen. 150 junge Musiker zu einer Zugabe zu koordinieren ist sehr schwierig. Aber natürlich gab es eine.
In einem Schlusswort bedankte sich Thomas Volkenstein bei den jungen Leuten, ihren Lehrern und dem Publikum: „Diese Kooperation werden wir fortsetzen. Schließlich haben wir bald das Fabry-Jahr.“
Peter Schüller, Leiter der Wilhelm-Fabry-Realschule, erinnerte an das Engagement der Stadt Hilden, die bei der Installation der ersten Bläserklasse geholfen hat: „Vielleicht ist Hilden demnächst ja nicht nur als Sport- und Schulstadt bekannt, sondern auch berühmt für die Förderung junger Blasmusik-Klassen.“
Verfasser: Peter Schüller